Amsterdam – Ein Städtetrip am Wochenende

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Vor kurzem überraschte mich Jessica mit einer Reise nach Amsterdam. Ich wusste nicht viel über die niederländische Hauptstadt: Es gibt Kanäle, Fahrräder und Drogen. Das stimmt zwar auch, doch ist lange nicht alles.

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Die Anreise

Der Wecker klingelt um 4:00 Uhr. Das Gate in Schönefeld schließt um 6:10 Uhr. Verdammt früh, doch komischerweise bin ich morgens um 8:00 viel müder, wenn ich zur Arbeit muss. Nach langen und verwirrenden Sicherheitskontrollen sind wir endlich im Flugzeug und fliegen los. Und dann landen wir gefühlt 5 Minuten später auch schon wieder. Der Flughafen Schiphol in Amsterdam ist gleich etwas ganz anderes im Vergleich zu Schönefeld. Berlin, du bist echt peinlich.

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Das Hotel

Das Hotel ist ein Motel 1. Klingt billig, ist billig. Sieht teuer aus. Das Hotel hat mich wirklich beeindruckt. Im Eingangsbereich eine gemütliche Lounge mit großer Bar. Am Check-In eine Schale mit giftig-blauen Bonbons. Ich vermisse sie.

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Wir bekamen ein Zimmer im obersten Stockwerk. Ein Zimmer mit mehr Glas als Wänden. Die Aussicht war unbeschreiblich. Die Ausstattung war gut und gepflegt – es gab alles was man brauchte. Wenn alle Motel One so sind wird das in Zukunft meine erste Wahl sein.

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Die Stadt

Amsterdam ist durchzogen mit Grachten (Kanäle). Manche Häuser sind direkt am Wasser, andere werden von kleinen Straßen getrennt. Durch die zahlreichen Brücken und Verbindungsstraßen kommt man überall sehr schnell hin. Am besten mit dem Fahrrad – denn die Stadt ist eindeutig Radfahrerfreundlich. Abgetrennte Radwege. Ampeln für Radfahrer. Fahrradparkhäuser. Und es scheint zu funktionieren.

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Für mich war vor allem die Architektur der Gebäude beeindruckend. Schief, schräg und geneigt. Aber das muss einfach so. Alles passte zusammen – die Fassaden, die Fenster, die Türen. Und wenn davor dann noch ein Oldtimer steht bin ich wirklich glücklich.

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Am Dam finden sich typische Läden Europas Einkaufspassagen wieder: H&M, Mc Donalds und jede Menge Gift Shops. Hauptsächlich gut fürs Bummeln und Aufsuchen von Toiletten. Etwas abgelegen aber dennoch sehr öffentlich reihen sich die Coffee Shops aneinander. Cookies, Lollies und andere bittersüße Süßigkeiten. Und für die Kleinen gibt es Fidgetspinner.

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Noch ein wenig mehr abseits des städtischen Trubels ist der schöne Vondelpark. Hier scheint die Welt noch in Ordnung – grünstes Grün, lächelnde Radfahrer, planschende Enten. Definitiv einen Besuch wert – vor allem an einem sonnigen Tag.

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Moco Museum

Wenn die Sonne dann doch mal nicht scheint, was in Amsterdam häufig genug vorkommt, gibt es zahlreiche Museen zu entdecken. Eines davon ist das kleine und gemütliche Moco Museum. Hier befindet sich aktuell eine Ausstellung über den Graffiti-Künstler Banksy. Viele seiner Werke wurden aus einer privaten Sammlung zur Schau gestellt. Sehr empfehlenswert.

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Rijksmuseum

Wenn es dann doch lieber ältere Kunst sein soll, dann gibt es gegenüber das berühmteste Museum Europas zu entdecken. Im Rijksmuseum findet man berühmte Werke Rembrandts, Da Vincis und vielen anderen bedeutenden Künstlern. Einer meiner Favoriten ist Jacob Isaackszoon van Ruisdael mit seiner nahezu perfekten Landschaftsmalerei.

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Food & Beverage

The Lobby Nesplein:

Ein sehr gemütliches Restaurant zum Brunchen und Dinieren, etwas abgelegen vom Touristenpfad. Für uns gab es Flammkuchen, Cola und unendlich viel Gratiswasser. Letzteres ist wohl so ein Ding in Amsterdam. Nicht nur, dass alles sehr fancy Aussah, es schmeckte auch noch extrem gut.

NES 49
1012 KD Amsterdam
www.thelobbynesplein.nl

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The Metropolitain:

Die wohl beste Frühstückslocations in der ich je war. Sorry Spreegold. Lecker Crêpes, Eggs, Burger, Sandwiches, Cafévariationen und – welch Überraschung – Gratiswasser. Alles war sehr hübsch angerichtet und hat fabelhaft geschmeckt.

Rokin 81
1012 KL Amsterdam
www.cafe-de-paris.nl

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Burger Fabriek Express:

Jessica wollte unbedingt einmal in Holland eine Tüte Pommes essen. Also haben wir eine Tüte Pommes gegessen. Wie nicht anders zu erwarten waren auch die Pommes sehr lecker.

Nieuwendijk 142
1012 MS Amsterdam
www.burgerfabriek.nl

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Hard Rock Café Amsterdam:

Nicht typisch holländisch, aber Pflichtprogramm für meine Städtetrips. Zum ersten Mal bin ich dem Original Legendary Burger fremdgegangen und habe mir einen Guinness Burger bestellt. Natürlich zusammen mit einem Guinness. Und ich habe es nicht bereut.

Max Euweplein 57-61
1017 MA Amsterdam
www.hardrock.com

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Fazit

Ich liebe diese Stadt. Wenn ich könnte, würde ich hier hinziehen. Wenn man mal von den unzähligen Junggesellen- und Junggesellinnenabschieden absieht, dann ist es wirklich schön. Wenige Autos, viele davon Elektro. Viele Fahrräder. Nette Menschen. Wasser. Fassaden. Ich war nicht das letzte Mal hier.

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